Rot-Weiße Ader setzt Zeichen zum Welttag der Obdachlosen
Zum RWO-Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt stellte die Rot-Weiße Ader Eintrittskarten für Menschen aus sozialen Einrichtungen bereit. Anlässlich des Welttags der Obdachlosen und des Welttags der seelischen Gesundheit (World Mental Health Day) machte die Aktion auf Wohnungslosigkeit und psychische Erkrankungen aufmerksam und ermöglichte einen gemeinsamen Stadionbesuch.
Fußball verbindet Menschen und kann gesellschaftlichen Themen eine Bühne geben. Anlässlich der beiden Aktionstage lud die Rot-Weiße Ader Menschen aus der Wohnungslosenhilfe sowie weiteren sozialen Einrichtungen zum Heimspiel von Rot-Weiß Oberhausen gegen Bocholt ein. Mit diesen Tickets setzte der Förderverein ein Zeichen für Solidarität und gesellschaftliche Teilhabe.
Ein Teil der Karten ging an Bewohner des Carl-Sonnenschein-Hauses, einer stationären Einrichtung der Wohnungslosenhilfe. Schon bei der Ausgabe war die Vorfreude groß. Auch Mitarbeitende der Einrichtung begleiteten den Stadionbesuch.
Weitere Karten erhielten Christophorus Junges Wohnen, das Wilhelm-Knappmann-Haus, Schloss Bellinghoven, das Ambulant Betreute Wohnen TAWO sowie das Bistro Jedermann. Diese Angebote unterstützen unter anderem Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen und schaffen Möglichkeiten für Teilhabe und Beschäftigung.
Mit der Einladung wollte die Rot-Weiße Ader auf Menschen aufmerksam machen, deren Lebenssituationen im Alltag häufig wenig wahrgenommen werden. Zugleich bot die Aktion Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben und die Begeisterung für RWO miteinander zu teilen.
Die große Freude über die Einladung zeigt, wie viel ein gemeinsamer Stadionbesuch bedeuten kann. Für die Rot-Weiße Ader gehört zum Vereinsleben auch, Verantwortung füreinander zu übernehmen und Menschen die Teilnahme daran zu ermöglichen.
